Liebe Freundinnen und Freunde,

für den kommenden Oktober (07.10.2016 - 10.10.2016) haben wir uns etwas besonderes überlegt: Wir wollen mit Euch nach Prag! Dazu seid ihr, aber auch Freunde, Bekannte und andere Interessierte herzlich eingeladen. Eine verbindliche Anmeldung unter ju-bueren-fahrten@gmx.de ist dabei erforderlich. Hier klären wir auch gerne weitere Fragen mit Euch.

Die Abfahrt ist am 07.10.2016 um 05:30 Uhr in Büren (Alte Post). Die Ankunftszeit in Büren ist der 10.10.2016 um ca. 21:00 Uhr.

  • Mitglieder: 110,00€
  • Nicht-Mitglieder: 120,00€

Die Bankdaten zur Überweisung werden euch mit einer Antwortmail übermittelt. Die folgenden Sehenswürdigkeiten möchten wir gern mit euch besichtigen:

Der Wenzelsplatz
Er wirkt ja eher wie ein Boulevard als ein Platz. Das muss daran liegen, dass der Wenzelsplatz über 700 m lang ist und damit zu Europas größten Plätzen gehört. Als bedeutendster politscher Versammlungsort der Republik war er der Schauplatz großer Demonstrationen, z.B. 1968 und 1989.
Seit 1848 ist der Wenzelsplatz (Václavské námestí) nach dem Heiligen Wenzel benannt. Im Mittelalter und auch in der Neuzeit fand auf diesem Mittelpunkt der Prager Neustadt ein Pferdemarkt statt.

Altstädter Ring
Zentraler Platz in der Prager City und beliebter Treffpunkt ist der Altstädter Ring. Der Platz ist riesig, ca. 9000 Quadratmeter. Hier findet der Flaneur zahlreiche Cafés, Straßenkünstler und Besuchergruppen. Auf diesem Platz ist ziemlich zu jeder Uhrzeit etwas los. Besonders schön: Die verzierten Fassaden der Häuser, die dem Platz einrahmen.
Wichtige Sehenswürdigkeiten Prags sind an diesem Platz zu finden, wie das Altstädter Rathaus mit seiner astronomischen Uhr, die Teynkirche, der Palais (Golz)-Kinský, das Haus zur Steinernen Glocke und mitten auf dem Platz das Denkmal für Jan Hus, dem Reformator.

Das Altstädter Rathaus und seine Astronomische Uhr
Altstädter Ring: Die südöstliche Ecke. Eine Gruppe von Menschen, Fotoapparate. Hier muss es sein, das Altstädter Rathaus von Prag mit seiner bekannten astronomischen Uhr.
Das Rathaus wurde errichtet im gotischen Baustil, markant fallen die Rund- und Spitzbogenfenster auf. Der Bau des Rathauses begann 1381, nach und nach wurde an dieser Ecke das Gebäude erweitert. Übrigens kann das Rathaus besichtigt werden, vor allem die Aussicht vom Rathausturm mitten in der Altstadt ist großartig.
Die Uhr hat verschiedene Zeiger: Der Sonnenzeiger verschiebt sich mit dem Lauf der Sonne das Jahr über. Der Mondzeiger zeigt den Lauf des Mondes und die Mondphasen an, dabei dreht er sich um die eigene Achse. Und schließlich die Ekliptik für die Tierkreiszeichen.

Das Klementinum
Das Kelmentinum ist ein historischer Gebäudekomplex mitten in Prag, nahe der Karlsbrücke. Gegenwärtig wird es von der tschechischen Nationalbibliothek und einigen Instituten genutzt. Und ganz besonders wichtig ist das Klementinum für die Geschichte des Wetters: Hier wurden die ersten Wetteraufzeichnungen auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik angestellt, und zwar 1775.
Der barocke Gebäudekomplex ist ursprünglich ein Jesuiten-Kolleg. Als die Jesuiten in der Mitte des 16 Jahrhunderts nach Prag kamen erhielten sie vom Kaiser ein altes Kloster. Sie renovierten in den folgenden Jahren die bestehenden Gebäude und errichteten einige Neubauten. 1616 wurde das Clementinum zur Universität, 1654 wurde es vereinigt mit der Karls-Universität.

Die Karlsbrücke
Sie zählt zu den ältesten Steinbrücken Europas: Die Karlsbrücke über die Moldau. Begrenzt von zwei Türmen ist sie nur für Fußgänger geöffnet und fast rund um die Uhr sehr belebt. Ein Muss für jeden Prag- Besucher, schon weil die Sicht über den Fluss und auf die Burg von hier aus einfach toll ist.

John Lennon Mauer
Die John Lennon Mauer ist eine bunte Wand voller Street Art. Sie liegt gegenüber der französischen Botschaft in der Nähe der Karlsbrücke. Was wirkt wie eine normale urbane Graffitifläche hat eine ganz eigene Geschichte und trägt den Namen von John Lennon, der übrigens Zeit seines Lebens nie in Prag war.
John Lennon war ein Held der tschechischen Jugend. Denn während des Kommunismus in der damaligen Tschechoslowakei war westliche Musik verboten. Insbesondere die Botschaften Lennons waren den Machthabern eine Bedrohung, denn die von ihm besungene Freiheit wollten sie nicht. Die Jungend hörte diese Musik trotz aller Verbote.

Die Prager Burg
Seit über 1000 Jahren ist die Prager Burg auf dem Berg Hradschin das politische und kulturelle Zentrum nicht nur der Stadt sondern auch der Nation. Es heißt sie sei mit ihren drei Schlosshöfen das größte geschlossene Burgareal der Welt. Die Prager Burg wurde im 9 Jahrhundert errichtet, damals freilich noch nicht in ihren heutigen Ausmaßen. Im Laufe der Zeit hat sie mehrmals ihre Gestalt gewandelt. So wurde Mitte des 14. Jahrhunderts der Veitsdom ergänzt, dessen Türme noch heute die Burganlage überragen. Eigentlich ist die Prager Burg mehr ein zusammenhängender Komplex vieler Gebäude als eine einheitliche "Burg." Trotz alledem, beständig blieb in all der Zeit der Umbauten und Ergänzungen die Funktion der Burg.

Goldenes Gässchen
Die so ziemlich berühmteste Straße Prags befindet sich auf der Prager Burg: Das Goldene Gässchen Goldene Gässchen (auch Goldmachergässchen. Hier sind die Häuser so klein, dass man glaub in der kleinsten Straße der Welt zu stehen. Auf Tschechisch heißt das Goldene Gässchen übrigens Zlatá Ulička.
Berühmt ist das Goldene Gässchen vor allem aus zwei Gründen: Hier sollen Alchimisten am Werk gewesen sein, die künstlich Gold und den Stein der Weisen hergestellt haben sollen. Weiterer Grund für die Berühmtheit: Im Haus Nummer 22 hat Franz Kafka gewohnt und gearbeitet (zwischen 1916 und 1917). Auch Jaroslav Seifert, der 1984 den Nobelpreis für Literatur gewann, lebte hier.

Veitsdom
Der Dom auf dem Berg, dessen Turm hoch über Prag in den Himmel ragt, ist der St. Veits Dom (Chrám sv. Víta) auf dem Gelände der Prager Burg. Wichtiger Tipp für Besucher: Besteigen Sie den 99 Meter hohen Turm (Hauptturm) des Doms. Eine bessere Aussicht über Prag werden Sie kaum finden.
Im 10 Jahrhundert begann der Bau einer Kirche an dieser Stelle. Als Prag im 14 Jahrhundert nach einer Weisung von Karl IV zum Erzbistum wurde, sollte eine große repräsentable Kathedrale her. Also begann 1344 der Bau des Veitsdoms. Der gotische Bau wurde zu Beginn vom französischen Dom-Baumeister Matthias von Arras geleitet, später folgten ihm der Schabe Peter Parler, dessen Sohn Wenzel und noch viele weitere Baumeister. Erst 1420 waren Chor und Grundstock des Hauptturms fertig. Endgültig beendet wurden die Bauarbeiten erst 1929, die größte Kirche Tschechiens war fertig gestellt.

Die Metro: U-Bahn in Prag
Ungewöhnlich an der Prager Metro sind die sehr tief unter der Erde verlaufenden Tunnel. Des Prager Bodens wegen mussten die Linien so tief gegraben werden. Das Resultat sind unglaublich lange Rolltreppen die zu den Bahnsteigen führen.
Viele U-Bahnstationen sind recht groß, mit vielen Eingängen die weit voneinander entfernt liegen können. Dadurch lassen sich immer wieder Touristen verunsichern, gerade bei zentralen Stationen wie Muzeum oder Muster.

Die Moldau und die Moldauinsel
Prag wird auch "Venedig an der Moldau" genannt. Der Fluss ist eine Lebensader der Stadt: Natürlich, heute hat Sie kaum mehr Bedeutung als Transportweg. Für die Entwicklung, die Stimmung und die Erscheinung der Stadt ist sie wesentlich, sie prägt Prag.
Vom Ausflugsboot auf der Vltava (so heisst sie auf tschchisch) aus kann man das Panorama der Stadt bewundern: Vorbei am Salon der Expo 58, die Prager Burg, die Karlsbrücke, das Rudolfinum, das Nationaltheater. Die Dampfer legen übrigens nahe der Cech- Brücke an und ab.
Von der Karlsbrücke ist die Halbinsel Kampa bereits gut zu sehen. Am Fluss kann man zu ihr spazieren und ein Stück altes Prag entdecken. Halbinsel, da sie nur ein kleiner Bach (Teufelsbach) vom Ufer trennt. Viele Häuser sind direkt am (oder ins) Wasser gebaut, gerne vergleichen mit Venedig. Sehenswert auf der Moldauinsel Kampa sind außerdem die beiden erhaltenen Wassermühlen. Die Brücke an der Karlsbrücke nahen Wassermühle ist komplett mit Liebesschlössern behangen. Von hier sind es übrigens nur wenie Meter bis zur John-Lennon- Mauer.

Beste Grüße,
Euer Vorstand

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Beginn:
Freitag, 07.10.2016, 05:30 Uhr